BEDSTE KVALITET FRA DIN SEJLMAGER I SØNDERBORG
Unsere Materialien

Echte Werte



In der Architektur heißt es: Lage, Lage, Lage,

im maritimen Textilbau: Material, Material, Material


Die wesentlichen Bauteile, die die Qualität deines Bootsverdeckes oder deiner Sprayhood am Ende ausmachen, sind das verwendete Tuch, die Fensterfolie, das vernähte Garn, die Rohrqualität für den Rahmen und schließlich die Verschluss- und Befestigungssysteme. Hier gibt es große Qualitäts-Unterschiede und es lohnt sich, da mal einen genaueren Blick darauf zu werfen.


Die Wahl der verschiedenen Materialien ist mit Blick auf das schier unendliche Angebot manchmal eine knifflige und oft verfängliche Angelegenheit, was nicht selten wirtschaftlichen Aspekten geschuldet ist. So wird sich ein Segelmacher im Laufe seiner Tätigkeit irgendwann auf eine bestimmte Produktpalette festlegen müssen, von der er entweder überzeugt ist oder zu dessen Verwendung er sich aufgrund des marktwirtschaftlichen Druckes gezwungen sieht.


Leeguan Boat Covers, Sønderborg, Fensterfolie, Werkstatt, Garn, Segel, Bootsverdeck, sprayhood, Leder, Genua Der Schnürboden in unserer gemütlichen Werkstatt, in der sich meine Henne Qui und ich gerne aufhalten und ein bisschen schnacken


Wer sein Handwerk liebt und gute Arbeit machen möchte, wird natürlich immer bemüht sein, die besten Materialien zu verarbeiten. Aber gibt es denn ein bestes Tuch, die beste Festerfolie, oder das beste Garn? 


Die Antworten auf diese Fragen haben keine universelle Gültigkeit, denn die Urteile über die "richtigen" Materialien hängen natürlich immer ab von unterschiedlichen Einsatzbereichen, Ansprüchen und Erfahrungen. Die Empfehlungen der jeweiligen Hersteller geben dabei allenfalls eine Orientierung, sind aber nur sehr eingeschränkt wirklich verlässlich. Man wird dort immer ein Superlativ finden und muss in diesen Fragen letzten Endes seinem Segel- oder Persenningmacher vertrauen oder sich selbst einen Eindruck verschaffen müssen. Vor allem Letzteres ist eine gute Idee.


Unser Anspruch ist es, schöne handwerkliche Produkte aus bestmöglichen, ausgesuchten Materialien herzustellen. Die Anforderungsschwerpunkte, die wir an unsere Materialien stellen, sind in erster Linie Langlebigkeit und Funktionalität, eine fest gewebte griffige Haptik, lichtechte Farbschönheit und maritime Eleganz.  





Wir verwenden daher ausschließlich erstklassige Materialien wie



  • 33G Passat  Panama, ein festes Baumwoll-Mischgewebe in Panamabindung "für höchste Anspruche"
  • reißfestes Stamoid von Serge Ferrari
  • ultraleichtes planofil, mit das leichteste Material auf dem Markt
  • schweres Winterpersenningmaterial Complan
  • expandiertes PTFE Garn - reines Teflon mit einer einzigartigen Haltbarkeit
  • YKK Zahnreißverschlüsse der Gr. 10 aus seewasser- und UV beständigem Delrin® Acetal (DuPond)
  • hochtransparente und UV stabilisierte  O'Sea® Vinylfolie in den Stärken 0,75 mm und 1,02 mm 
  • seewasserbeständige V4A Edelstahlrohre, hochglanzpoliert (Werkstoff 1.4404)
  • Leder vom Wasserbüffel oder Rind


Leeguan Boat Covers, Sønderborg, Huhn, Werkstatt, Persenning, Henne, Bootsverdeck, Cover Lieblingshenne Oui und der Persenningmacher in ihrer Werkstatt




Unsere Rohre


Wir designen und biegen unsere Rohrrahmen in unserer Werkstatt selbst. Sie sind ausnahmslos aus seewasserbeständigen, geglühten und polierten  Edelstahl des austenitischen Werkstoffes 1.4404 / AISI 316L (V4A). Durch das Glühen während des Herstellungsprozesses wird die Entstehung von Spannungsrissen, die durch Biegen entstehen können und damit die verbundene Korrosionsgefahr vorgebeugt. Wir verarbeiten verwindungssteife Rohre mit einem Durchmesser von 22mm oder 24,5mm, beide mit einer Wandung von 1,5mm.

Der Stahl der Rohre hat einem reduzierten Carbongehalt: das heißt, wir verarbeiten ausschließlich Rohre aus dem Werkstoff 1.4404 (V4A). Die amerikanische Bezeichnung  AISI 316L ist etwas verwirrend, wobei "L" für low entsprechend des geringeren Kohlenstoffanteils steht. Der minderwertigere Werkstoff 1.4301 (im Volksmund V2A, ebenfalls AISI 316 - allerdings ohne den Buchstaben L) ist für Zwecke im Salzwasserumfeld auf lange Sicht nicht geeignet. Preise findest du hier.


Aluminium ist für uns  keine Alternative. Es ist zwar billiger und leicht zu verarbeiten, aber es ist zu weich und wird unter starker Belastung verbiegen.



Unser Tuch


Wer sich mit Stoffen für den maritimen Markt genauer auseinandersetzt, der wird schnell feststellen, dass die  Bandbreite der angebotenen Produkte enorm ist. In diesem Wuhling die bewährtesten Materialien ausfindig zu machen, ist nicht ganz einfach. Zunächst einmal, muss man sich im Klaren sein, was man überhaupt will.


Das Tuch für eine
Rollgenua-Persenning soll folgende Eigenschaften vereinen: Es soll UV-stabil, scheuer- und reißfest sein. Des Weiteren will es auch schon mal für einen begrenzten Zeitraum feucht verstaut werden können, ohne gleich Spak anzusetzen. Es sollte nicht zu dünn sein, da zu leichtes Material bei Starkwind vor allem im Toppbereich zwischen der Verschnürung killen und in einer Sturmphase das ganze Boot durchschütteln kann. Dabei soll es nicht nur ein paar Segelgenerationen funktional überdauern können, sondern auch nach mehreren Jahren noch gut aussehen. Kein anspruchsloser Wunschzettel!

Die Wahl fällt hier gerne mal auf das erstklassige Stamoid, wobei Stamoid Easy etwas schwerer ist, als Stamoid Light, aber eine höhere Reißfestigkeit besitzt. Es hat eine lamge Lebensdauer, ist unempfindlich gegenüber Verschmutzungen und Schimmelpilzbefall und weist eine hohe UV-Beständigkeit auf. Der Wehrmutstropfen: Das mit PVC beschichtete Material aus Polyethersulfon sieht wenig stofflich aus und fühlt sich plastikartig an.

Das fast schon reflexartige Verlangen nach einem möglichst leichten Material erweist sich aber bei einer Rollgenua-Persenning meist oft als Fehlgriff. Sofern man aufgrund Stauraummangels nicht wirklich auf jeden Kubikzentimeter Raum angewiesen ist, macht die Verwendung eines sehr dünnen Tuches kaum Sinn. Bei leichten Stoffen sind unerwünschte Phänomene, wie z.B. das Killen im Toppbereich bei einem Genua-Cover und eine eingeschränkte Haltbarkeit des Tuches unter der Verschnürung aufgrund von Schamfilschäden einfach sehr viel häufiger zu beobachten. Wir benutzen daher gerne ebenfalls das hochwertige 33G Passat Panama und bleiben damit im System der übrigen Verdecke.



Das Tuch einer Sprayhood möchte maximal fest gewebt sein, eine maximal hohe Flächenstabilität aufweisen und lichtecht sein. Es muss sehr UV-beständig, fungizid und schmutzabweisend „ausgerüstet“ und, vor allem, muss es lange haltbar sein. Und dann, zu all den Anforderungen noch ein wichtiges Merkmal zum Schluss: das Tuch soll eine ganz spezielle maritime Eleganz haben, schließlich ist eine Sprayhood eines der exponierten Gestaltungselemente einer Yacht. Mit einer unförmigen, kunststoffartigen Sprayhood verunstaltet man schnell ein schönes Boot.


Wir waren tatsächlich lange auf der Suche nach dem optimalen Tuch, hatten so gut wie alle verfügbaren Polyacryl- und Polyestergewebe, mit PVC oder PU Beschichtung zwischen den Fingern und testweise auf Langfahrt so einige tausend Meilen (z.B. Sunbrella und Swela 37+) auf dem eigenen Boot. Aber wir mussten feststellen, dass viele Tuche technisch gesehen sicherlich nicht schlecht sind, für maritime Bedingungen aber zu dünn und sowohl optisch als auch haptisch einfach nicht perfekt für Yachten geschaffen waren - was die meisten Tücher ja auch gar nicht erst zu sein vorgeben - denn es sind vornehmlich relativ dünne, leicht aufrollbare Stoffe, die für den Markisenmarkt konzipiert wurden. Im Gegensatz zu Markisen werden Sprayhoods aber bei aufkommenden Wind nicht eingerollt. Gespannte Sprayhoods aus zu leichtem Tuch, können bei sehr starkem Wind „gewittern“ und leicht donnernde Geräusche machen. Nach jahrelanger Sonnenbestrahlung und in salziger Umgebung verlieren sie allmählich ihre PU oder Polyester-Beschichtungen und damit ihre Dichtigkeit. Von den UV-Strahlen geschwächt können sie dann bei Punktbelastung auch schon mal einreißen.


Für uns gibt es tatsächlich nur ein überzeugendes Tuch, das unseren Ansprüchen entspricht. Wir sind froh, dass wir es für uns entdeckt haben:


Das Tuch für höchste Ansprüche heißt 33G Passat Panama. Es wird hergestellt vom weltweit tätigen Familienunternehmen SATTLER mit Sitz in Österreich und ist ein sehr festes und überaus haltbares Baumwoll-Acryl-Mischgewebe in sog. Panamabindung (benannt nach der traditionellen Webart des Panamahutes, welcher zwei Kettfäden hat).

33G Passat Panama hat spinndüsengefärbte Acryl-Kettgarne (d.h. dieser Anteil kommt bereits durchgefärbt aus der Spinndüse), was dem Tuch eine sehr gute Lichtechtheit von mindestens 7 gibt (nach DIN 53952 "vorzüglich"). Es ist deutlich knickbeständiger als reine Acrylgewebe (wie z.B. Sunbrella) und hat daher kaum Weißbruch. Es ist besonders langlebig, sehr dick, außerordentlich griffig und schwer in der Haptik - und es ist entsprechend des Gewichtes sowohl in Kett- als auch in Schussrichtung enorm reißfest und bleibt im Vergleich mit anderen Tüchern ungeschlagen (vgl. Tabellenwerte unten). Die "Maßänderungswerte" nach 24h Dauerbelastung sind mit +-0,5% sehr niedrig (DIN 53892/2), was eine Sprayhood aus 33G Passat Panama auch unter hohen Zugkräften veränderungsstabil spannbar macht.

Ich kenne kein Tuch, das ähnlich belastbar ist und welches beim Spannen mit der Hammerfalzzange über die provisorischen "Druckknopfnadeln" die punktuelle Zugbelastung derart unbeeindruckt über sich ergehen läßt. Darüber hinaus ist es schimmelresistent und beeindruckend schmutzabweisend (auch helles Tuch besteht rückstandslos die "Rotweinprobe mit Einreiben"!). 


Das Tuch hat darüber hinaus drei entscheidende Vorteile gegenüber reinen Acryl- oder Polyestergeweben: 


  1. Aufgrund der Baumwollanteile der doppelten Schussgarne ist es besonders atmungsaktiv und entwickelt ein hervorragendes Raumklima. 
  2. Diese Baumwollanteile sind es, die das Material um die Stichlöcher der Naht herum aufquellen lassen und sie abdichten. Unser Mischgewebe läßt sich daher mit expandiertem PTFE Garn verarbeiten, einem Zwirn aus reinem expandierten Teflon, das von UV-Strahlen nicht zersetzt werden kann. Bezüglich UV-Resistenz ist Teflon das leistungsfähigste Garn auf dem Markt und von Sonnenstrahlen praktisch nicht zerstörbar.
  3. Das Tuch braucht wegen der Quellwirkung keine Beschichtung aus PU oder PVC. Das bedeutet, dass bei diesem Tuch keine abdichtende Beschichtung verschleißen kann (wie z.B. bei Sunbrella, dass zur Abdichtung ein Fluorocarbon Finish hat, das nach Jahren im Regen ausgewascht sein wird), was reine Acryl- oder Polyestergewebe auf Dauer undicht werden lässt.


Wer die Möglichkeit des direkten Vergleichs zu anderen guten Stoffen hat, wird kein anderes Material mehr haben wollen. Und wer sich von der Qualität des Materials ein Bild machen möchte, ist herzlich auf einen Kaffee in meiner Werkstatt eingeladen.

Ein vergleichender Blick auf die unter Laborbedingungen ermittelten Daten sagt über die tatsächliche Praktikabilität im maritimen Umfeld sicherlich nur bedingt etwas aus. Der flüchtige Blick kann die eigene Erfahrungen nicht ersetzen, aber er gibt dann doch eine Orientierungshilfe. Schau dir die Zahlen mal an:



Belastungswerte von Persenningstoffen im Überblick
, nach Tuchgewicht geordnet


Planofil                                     190 g/m2 - Reißkraft Kette 120 daN / 5cm - Schuss 100 daN / 5cm, Ripstop
                                                 
(Polyester, PU-beschichtet, sehr leicht)

Weathermax                          270 g/m2 - Reißkraft Kette 200 daN / 5cm - Schuss 160 daN / 5cm
                                                 
("technisches Polymer", unbeschichtet)

Stamoid Light                      300 g/m2 - Reißkraft Kette 100 daN / 5cm - Schuss 100 daN / 5cm
                                                 
(PES - Polyethersulfon, PVC-beschichtet)

Swela 37 +                               310 g/m2 - Reißkraft Kette 220 daN / 5cm - Schuss 120 daN / 5cm
                                                 
(Polyestergewebe, PU-beschichtet, pigmentiert) 

Docril N                                  315 g/m2 - Reißkraft Kette 147 daN / 5cm - Schuss 75 daN / 5cm
                                                  (Acrylgewebe, PU-beschichtet) 
 


Sunbrella                                 320 g/m2 - Reißkraft Kette 140 daN / 5cm - Schuss 130 daN / 5cm
                                                  (gef. Acrylgewebe, jetzt PU früher Acrlyat-beschichtet)

Masacril                                 330 g/m2 - Reißkraft Kette 140 daN / 5cm - Schuss  95 daN / 5cm
                                                 
(Acrylgewebe, PU-beschichtet)

Maerlin                                  330 g/m2 - Reißkraft Kette 140 daN / 5cm - Schuss   95 daN / 5cm
                                                 
(Acrylgewebe, PU-beschichtet)

Yachtmaster 354              
340 g/m2 -  Reißkraft Kette 170 daN / 5cm - Schuss  100 daN / 5cm
                                                 
(Acrylgewebe, Acrylatbeschichtet, Produkt der Fa. Sattler)


33G Passat Panama     380 g/m2 - Reißkraft Kette 200 daN / 5cm - Schuss 170 daN / 5cm
                        
(Acryl-Baumwoll-Mischgewebe, kommt  ohne Beschichtung aus, dichtet durch Aufquellen ab, Fa. Sattler)

 


 

              



... und Leder?


Solange Leder die Möglichkeit hat abzulüften, wie z.B. die Belederung eines Steuerrades oder die Grifffläche einer Sprayhood, ist es bezüglich allgemeiner Widerstandsfähigkeit allen anderen Alternativen überlegen. Es überdauert die durchschnittliche Lebenserwartung von Kunstleder bei Weitem. Leder verändert sich im Wechselspiel von Nässe zu Trockenheit, was ihm eine schöne Patina gibt. Man kennt das von Lederschuhen oder Taschen. Leder bleibt dabei überaus starpazierbar: Es löst sich nach einigen Saisons nicht auf, wie z.B. ein Kunstleder-Einfassband, das brüchig und scharfkantig das darunterliegende häßliche Gewebe freilegt. Der Siegeszug des Kunstleders ist in Bereichen, in denen mit Abrieb, Sonne und extensiven Handkontakt zu rechnen ist, ein bisschen traurig und in meinen Augen nur bedingt zu rechtfertigen. Denn als Schutz gegen harsche Wetterbedingungen - insbesondere gegen UV-Strahlen, unserem aggressivsten Widersacher - ist echtes Leder naturgemäß geschaffen und besonders unempfindlich. Bezüglich Abrieb bleibt es unübertroffen. Die Erfahrungen, die wir mit Büffelleder bezüglich der Flächenspannung im Wechsel von nass zu trocken machen, sind sehr zufriedenstellend. Unser wenig pigmentierte, gewachste Büffelleder wird im Laufe der Zeit teakholzähnlich grau. Die Grifffläche an der Achterkante der Sprayhood bleibt im Laufe der Jahre gespannt und wirft keine Wellen, auch schrumpft Leder-Einfassband im H-K Finish nicht, wie man vielleicht befürchten könnte. Wir finden, dass die typische Patina einer Belederung eine betagte Sprayhood tatsächlich nur adeln kann.




Stark beanspruchte Stellen verstärken wir deshalb - wo immer möglich und gewünscht - mit Echtleder. Das Einfassband für die Kanten schneiden wir aus 4cm breiten Streifen aus einer ganzen Büffelhaut und vernähen es in einem etwas aufwendigerem Verfahren in mehreren Durchgängen, dem sogenannten Hong-Kong-Finish, mit einer verborgenen Naht und einem Top-Stich durch das Leder, unter Umständen sogar mit einer dritten Naht am Rand, wenn der innere Rand auch umgelegt sein soll. Die Handschutzfläche auf der achteren Dachfläche der Sprayhood (dem sog. Chafeguard) legen wir auf Wunsch vollflächig aus Büffelleder über die darunter liegenden Verstärkungs- und Reißverschlussnähte der Bügeltasche.

Diese und andere Lederelemente sind funktional und wertig. Sie sind überdauernd schön und damit für uns Grund genug einen Mehraufwand in Kauf zu nehmen. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, wenn man über eine hart gespannte schöne Sprayhood mit echter Belederung streicht. Für uns ist es ein Herausstellungsmerkmal, da man weiß, ein echtes Produkt vor sich zu haben und zu spüren, dass die Lederprägung nicht nur aufgedruckt ist.


Wir  beziehen unser Leder von der Firma Dieckmann aus Deutschland. Die Herstellung unserer Häute erfolgt ohne Verwendung von PCP/DMF-haltigen Chemikalien. Sie sind frei von toxischen AZO-Farbstoffen und Koservierungsmitteln gemäß deutschen Gesetzen. 


* Zur Pflege: Wir machen sehr gute Erfahrungen mit flüssigem Spezial-Lederöl, welches mit Bienenwachs gemischt ist, tief eindringt und sich auch flächig leicht auftragen läßt.

Wir verarbeiten fast ausschließlich Häute vom Wasserbüffel für Verdecke oder Rind für Griff- und Steuerradbelederungen






Unsere Reißverschlüsse


An Reißverschlüssen stehen uns grundsätzlich zwei Systemtypen zur Auswahl: 

Der etwas steife Zahn- oder Zackenreißverschluss (links im Bild, hier schwarz) und der flexiblere Spiralreißverschluss (unten rechts, weiß). Metall-Zähnchen-Reißverschlüsse scheiden im maritimen Umfeld aus, da sie in salzhaltiger Umgebung korrodieren und sich festsetzen. Ein Grund, warum Metallschieber mit Vorsicht zu betrachten und regelmäßig mit WD40 eingesprüht und bewegt werden sollten. Wir verarbeiten ausschließlich seewasserbeständige Produkte von YKK der Größe 10 (Kettenbreite = 10mm). Sie sind die besten auf dem Markt.

Die beiden erstgenannten Reißverschlusstypen haben jeweils ihre Vorteile, aber auch entscheidende Nachteile. Ein Spiralreißverschluss ist flexibler und läßt sich besser in engen Kurven legen. Er wirft in kleinen Radien kaum Wellen. Entsprechend leichter lassen sie sich öffnen und schließen. Durch ihre konstruktionsbedingte Asymetrie im Querschnitt, müssen Spiralreißverschlüsse manchmal "auf dem Kopf" angenäht werden, soll die Zugrichtung der Schieber gegengerichtet sein, was als störend empfunden werden kann  (z.B. die Verbindungsreißverschlüsse auf dem Dach einer Sprayhood). Bezüglich auftretender Querkräfte soll der Spiralreißverschluss etwas stärker, als sein Zahnbruder sein. Wir können diese Aussage allerdings nicht bestätigen.


Aber: die sog. "Coils" das Spiralreißverschlusses (also die aufgedrehten Häkchen) sind keine Zähne aus hochwertigem Delrin wie bei seinem Podant, sondern Spiralen aus Nylon. Diese Spiralen sind mit Polyestergarn in das Band eingenäht - was ein großer Nachteil ist: Es ist die Achillesferse des Systems, da sich der Polyesterfaden im UV-Licht zersetzt und sich die Spirale dann typischerweise längs des Bandes ablöst - wie hier rechts unten im Bild zu sehen. Diese Form des Schadens ist neben einem Festgammeln eines (Metall-) Schlittens die Hauptursache für zerstörte Reißverschlüsse.


Die Nylon-Spirale ist mit einem Polyesterfaden eingenäht, der sich in den UV Strahlen recht schnell zersetzt Hier ist die Nylon-Spirale ist mit Polyestergarn vernäht, das sich im UV Licht früher oder später zersetzt.

Die Zähne des Zackenreißverschlusses dagegen bestehen aus reibungsarmen und UV-unempfindlichem Delrin® Polyacetal (POM) und sind nicht wie die Nylon-Spiralen angenäht, sondern in das Band eingeschmolzen. Da die Zahnreihen nicht vernäht sind, ist diese Bauart seewasser- und UV-beständiger und auf lange Sicht haltbarer. Weitere Vorteile sind eine konstruktionbedingt verminderte Wasserdurchlässigkeit. Aufgrund der symmetrischen Bauweise im Querschnitt können die Schlitten herausgezogen und "auf dem Kopf" eingeschoben werden, wodurch es bei Zahn- Reißverschlüssen keine "falsche Seite" gibt - ein ästhetischer Vorteil.  Der Nachteil: in engen Kurven vergenäht hakeln Zahnreißverschlüsse manchmal aufgrund von Wellenbildung.   


Hier rechts unten auf dem Foto siehst du das typische Bild, wenn der Polyesterfaden bei einem Spiralreißverschluss vom Schieber aufgerieben oder der Oberfaden von UV-Strahlen zerstört wurde. Die Spirale löst sich ab.

Bei einem Zackenreißverschluss kann das nicht passieren. Wenn Reißverschlüsse direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind und nicht, oder nur schlecht abgedeckt werden können, ist der Zackenreißverschluss dem Spiralreißverschluss vorzuziehen. Muss der Reißverschluss in kleinen Radien gelegt werden, greifen wir alternativ auf den Spiralreißverschluss zurück.



Wir bevorzugen  Zackenreißverschlüsse, vor allem, wenn sie direkten UV-Strahlen ausgesetzt sind.






Unsere Fensterfolien


Die Fensterfolie ist eines der wenigen guten Dinge, bei dem man sich freut, wenn man sie nicht sieht. 


Für eine funktionale Sprayhood ist die Qualität der Fensterfolie von besonderer Bedeutung. Hier gibt es enorme Unterschiede, die sich im schlechtesten Falle im spontanen Impuls des Steuermanns zeigen, der während des Hafenmanövers die Tendenz verspürt, die Sprayhood einklappen zu wollen: Ihm fehlt nämlich der Durchblick! 


Eine gute Fensterfolie muss knitterfrei, gleichmäßig und schlierenfrei, möglichst kratzfest, schmutzunempfindlich, und UV-beständig sein. Nur dann wird sie eine ausgesprochen gute optische Klarheit und der Besitzer im wahrsten Sinne des Wortes eine ungetrübte Freude daran haben. 

Die US-amerikanische Marke skai® bietet mit O'Sea® ein hochtransparentes Vinylprodukt an, das für maritime Anwendungen einen Qualitätsmaßstab bildet und mit Strataglas die absolute Spitzenklasse ist.


Das hochtransparente O'Sea läßt sich ohne Wellen um Ecken legen, ist aber trotzdem flexibel

Das haltbare und hochwertige Vinyl ist recht kratzunempfindlich, schmutz- und UV-beständig und zeigt eine überragende optische Klarheit. Die hochtransparente Folie wird dem Segelmacher nicht als PVC-Rollenware, sondern in einzelnen, auf Trennpapier geschichteten Platten geliefert. Die flexiblen Folien werden in einem aufwendigen Verfahren aus zwei Materialschichten zwischen polierten Chromplatten unter hohem Druck zusammengepresst und thermisch verbacken. Danach werden sie poliert, um sehr glatte Folienplatten zu erhalten. Das Ergebnis ist ein hochtransparentes erstklassges Fenstermaterial, mit der Einschränkung, dass sich die Folie nicht problemlos knicken läßt und vorsichtig verstaut werden will. Auch läßt sich eine gebogene Scheibe einer Sprayhood, wie hier rechts im Bild, nur schlecht einklappen ohne dabei Kinken zu bilden. Vor dem Einklappen sollten daher die Seitenwangen geöffnet werden.


Skai® bietet  das Fenstermaterial O'Sea  für den maritimen Gebrauch in zwei Stärken an: 0,75mm und 1,02mm. Die 0,5mm Version führen wir auch; sie hat allerdings keinen Kratzschutz. Die stärkere Variante ist steifer, dafür optisch vor allem um Kurven gelegt ein Erlebnis. Die Durchsicht des Folientypes ist erheblich verbessert und kommt einem "echten" Glasfenster schon sehr nahe. Die Folie ist trotzdem felxibel und läßt sich bequem in Rollen mit etwa 20 cm Durchmesser aufrollen .Für eine Sprayhood, die nicht auf engsten Raum zusammengefaltet werden soll (wie z.B. bei einigen X-Yachten, deren Sprayhoods im Regattamodus in schmale Mulde verstaut werden können), die beste Wahl.

Die skai Folien hat einen ganz typischen, sehr glatten "Griff". Es verfügt über eine Beschichtung, die speziell entwickelt wurde, um eine Schutzbarriere gegen Verkratzungen zu schaffen, ohne dabei die Handlichkeit oder Flexibilität der Folie zu beeinträchtigen. In Bezug auf Kratzfestigkeit und UV-Beständigkeit ist O'Sea laut Herstellerangaben als hervorragend eingestuft, wenngleich auch dieses Vinyl, wie alle PVC Folien, mit großer Vorsicht behandelt werden will. 

 
Durch ein besonderes Oberflächenfinish wird das Vinyl jedenfalls etwas besser als das ebenfalls sehr gute Strataglass in Bezug auf Fleckenbeständigkeit bewertet, wenn es mit Chemikalien wie Sonnenmilch, Insektenschutzmittel und Kraftstoffdämpfen in Berührung kommt.



Selbstentwässernde Fensterunterkante, noch "im Bau" mit provisorischen Druckknöpfen, "O`Sea" in der Stärke 1,02mm

Die 0,75 mm und 1,02 mm starken Folien eignen sich hervorragend für Sprayhood-Fenster. Es ist zwar deutlich schwerer zu verarbeiten, aber in engen Radien gelegt, neigt dickeres Vinyl weniger dazu, unförmige Ein- und Ausbuchtungen zu bilden. Das Material ist schlierenfrei, was die Sicht verbessert und die Abschätzung von Entfernungen erheblich erleichtert. 

Von entscheidender Wichtigkeit bzgl. der Langlebigkeit ist auch bei diesem Produkt natürlich die Pflege und der Umgang: Das Vinyl läßt sich leicht reinigen und will regelmäßig mit Frischwasser abgespült werden. Knickbeschädigungen lassen sich häufig rückstandslos ausföhnen



Wenn die Verwendung des höherwertigen und steiferen Vinyls von Nachteil ist, wie dies bei Fenstern eines Enclosures der Fall sein kann, das auf begrenztem Raum verstaut werden muss, verarbeiten wir das flexiblere Regalite® (0,5mm, welches ebenfalls von skai / Continental hergestellt wird) das namentlich leicht zu verwechselnde Renolit® (0,65mm), oder Achilles® (0,65mm oder 0,75mm), welches wir ebenfalls im Sortiment haben. 


Die O'Sea Vinyl-Fensterfolie ist kaum zu erkennen. Eines der wenigen guten Dinge, bei denen man sich freut, wenn man sie nicht sieht...

 


Unser Garn


Der Zerfall einer Sprayhood beginnt so gut wie immer an den Nähten, denn: die Sonne ist eine hungrige Freundin und der Faden ist oft ihr erstes Opfer.


Häufig ist es so, dass das Tuch gegen UV-Strahlen besser ausgerüstet und dadurch widerstandfähiger ist, als der Polyesterfaden, der die Bauteile zusammenhält. Über die Jahre wird ein Faden (üblicherweise aus relativ UV-empfindlichem Polyester) durch die Sonne zersetzt. Der Faden pilzt auf, wird zerrieben und die Naht wird undicht. Es ist der Auftakt der Selbstzerstörung, denn bald werden jetzt nach und nach alle lichtexponierten Nähte Ihren Geist aufgeben. Eine Sprayhood könnte in den meisten Fällen sehr viel länger halten, würde ein Hochleistungsgarn benutzt. Aber das ist teuer und schwerer zu verarbeiten.


Mit reinem Teflon genäht, selbstentwässernd, der Saum ist innen wie außen unsichtbar gelegt, Einfassband aus Leder

Reiner Teflonzwirn  ist, vernäht in einem Verdeck, das leistungsstärkste und haltbarste Garn auf dem Markt , da die Sonne diesem Zwirn praktisch nichts mehr anhaben kann. Es ist mit einer Bruchlast von etwa 3600 cN ausreichend reißfest, wenn auch weniger reißfest als unser bestes Polyestergarn Solbond, das einer Belastung von bis zu 6500cN standhält (!) und mit dem man auch schon einen ordentlichen Hecht aus dem Tümpel ziehen kann.
Man muss dabei aber in Betracht ziehen, dass der Vorteil einer höheren Zugfestigkeit den Schaden, die die Sonne anrichtet, nicht aufwiegen kann. Der Punkt "Zugfestigkeit" bleibt zweitrangig: Untersucht man schadhafte Nähte einer Sprayhood, lässt sich feststellen, dass gewöhnliche Polyesterfäden nach wenigen Jahren schon durch UV-Strahlen strukturell geschädigt und schließlich funktional zerstört werden. Eine Naht an einem Verdeck reißt nicht aufgrund überhöhter Zugbelastung, wie das bei einer unterdimensionierten Angelschnur der Fall sein würde, da eine Persenning-Naht in Längsrichtung kaum belastet wird. Die Kantenlängen und damit der Reck sind nicht lang genug, dass sie einen guten Faden (der sich mit dem Tuch ja dehnen können muss) an seine Leistungsgrenze bringen würden. Man bedenke, dass ein guter ePTFE Faden eine Bruch-Dehnfähigkeit von über 3% hat (!) und vernäht in starkem Material wie 33G Passat Panama, in dem die Verschlingungen des Ober- und Unterfadens ebenfalls einen leichten Dehnungspuffer bilden, so Einiges problemlos wegsteckt.

Bei einer Naht über mehrere Meter Länge dagegen, die besonders hohen Zugbelastungen ausgesetzt ist und sich demzufolge auch mit dem Tuch dehnen können muss, kann das anders aussehen. Dies ist z.B. bei einer Segel-Tuchbahn der Fall, die aus diesem Grund im Zick-Zack-Stich genäht wird. Eine solche Zick-Zack-Naht lässt sich wie eine Ziehharmonika auseinanderziehen ohne zu zerreißen.

Aufgrund einer unerreicht hohen UV Stabilität hat expandiertes Teflon deutlich höhere Standzeiten im maritimen Umfeld, als alle anderen Garne. Selbst mit UV-Schutz gefärbtes Polyestergarn, weist nach der Gütermann-Studie "UV-radiation and weather influences affect strength" in sonnenreichen Gebieten nach 36 Monaten nur noch etwa 40% der ursprünglichen Funktionstauglichkeit auf, während die Festigkeit der ePTFE Garne praktisch unverändert hoch bleibt. Vor dem Hintergrund des Hauptmarktes von Gütermann, die für den maritimen Textilbau überwiegend Polyestergarne und nur ein PTFE-Garn anbieten, kann dieser Studie sicherlich ein gewisses Maß an Validität  beigemessen werden.


Aber: Man sieht dem Teflon-Garn die Überlegenheit erst nach einigen Jahren an, wenn man kaum noch weiß, wer die Persenning überhaupt genäht hat. Dabei ist es fünf Mal so teuer und schwerer zu verarbeiten, was es für den Persenningmacher unattraktiv macht (das glatte Garn neigt z.B. bei der Verriegelung zur Schlaufenbildung im Unterfaden und nur bei perfekt eingestellten Maschinen kommt es zu keinen sogenannten skip stitches). In Verbindung mit gewöhnlichen Acrylstoffen kommt ein erheblicher Nachteil hinzu: normale, reine Acrylstoffe tendieren zu Undichtigkeit, wenn sie mitTeflon vernäht werden, da das sehr glatte Garn das Stichloch in reinem Acryl schlecht ausfüllt und weder das Tuch noch das Garn aufquellen.


Wir verarbeiten nicht zuletzt deshalb das Mischgewebe 33G Passat Panama, mit dem wir den hochfesten 30er PTFE Zwirn aus reinem expandiertem Teflon problemlos vernähen können. Der erste Regen läßt das Material aufquellen und dichtet die Nähte tatsächlich dauerhaft ab - und das ohne anfällige Beschichtungen!!


Wir kombinieren Teflon-Garn ( PTFE ) mit unserem Tuch aus einem Baumwoll-Mischgewebe, welches um das Stichloch herum aufquillt und es abdichtet.    



Der Versuch, die Haltbarkeit einer Naht durch die Verarbeitung eines "dickeren" Garns zu verlängern (nach dem Motto: "viel hilft viel"), erweist sich häufig als wenig hilfreich. Paradoxerweise sind "zu dicke" Fadenstärken bezüglich Verschleiß oft anfälliger. Durch die Exposition der Fadenschlaufen aus der Fläche, verschleißt eine voluminöse Naht im Zusammenspiel von Abrieb und UV-Strahlen sehr viel schneller, ein Grund, warum die Nähte der Dopplungen am Schothorn einer Genua häufig mit einer dünnen Lage Dacron abgedeckt werden, die die Nähte vor einem Schamfilen am Mast und an den Wanten schützen. Bei allen maritimen Textilen ist die beste Lösung die Verarbeitung eines scheuerfesten Garns, das nicht übermäßig aus der Tuchfläche herausragt und welchem UV-Strahlung möglichst wenig anhaben kann.


Es lohnt sich, wenn man sich vor dem Bau einer neuen Sprayhood genau erklären läßt, welche Materialien Verwendung finden. Teflongarn ist de facto auf alle Fälle ein Nachhaken wert. Frühzeitig aufgepilzte Nähte bedeuten immer einen großen Aufwand und nach einer Reparatur hunderte neue Nadelstich-Löcher im Tuch. Die alten Löcher müssen dann oft unschön und aufwendig abgedichtet werden. 

Ähnliches gilt für minderwertige Fensterfolien. Der Austausch eines Fensters sollte alleine wegen dieser zusätzlichen Perforation nicht schon im Vorfeld "in Kauf" genommen werden. Dazu kommt, dass ein Fensterwechsel  je nach Austauschtechnik eine Aufdopplung des Rahmens zur Folge hat. In dieser Aufdopplung kann sich Regenwasser sammeln und Schaden anrichten: Ein Verjüngungsprozess mit Nachteilen. Auch hier ist es vorteilhaft, wenn vor einer Auftragserteilung ganz genau geklärt ist, welche Materialien verarbeitet werden. Wenn ein Segelmacher den Hersteller seines Fenstermaterials nicht nennen kann, ist das schon mal kein gutes Zeichen.   


Leeguan Boat Covers, Sønderborg, Einfassband, Druckknopf, Reparatur, wasserabweisend, Segel, Bootsverdecke, Leder, Fensterfolie Kaum zu bändigen: eine stark gewellte und blinde Fensterfolie vor dem Austausch. Die "Panele" müssen komplett zerlegt werden. Sie werden "genotcht" und nach dem Wechsel praktisch Loch auf Loch wieder zusammengenäht.

Eingenäht wird nach Frustrationserlebnissen dann im besten Fall, was versäumt wurde:  eine hochwertige, mehrlagig gepresste und polierte Folie, die die Lebenserwartung des Tuches jetzt bei weitem überdauern wird. Mit der neuen Folie einher geht ein gutes Gefühl, denn mit Ausnahme der Luftfahrt gibt es wohl kaum einen anderen Erfahrungsbereich, in dem die Materialien so enormen Stresstests unterzogen werden und gewisse Situationen an der Tagesordnung sind, in denen man sich nichts mehr wünscht, als die Funktionstüchtigkeit der Ausrüstung, wie in der Segelei - vor allem bei Langfahrtseglern.


Eine funktionale und wasserdichte Sprayhood, die stabil gebaut ist, deren Nähte die Haltbarkeitsgrenze des Tuches heranreichen oder überdauern - und deren Fensterfolie auf lange Zeit wirklich transparent bleibt, gehört auf alle Fälle zu den Wohlfühl-Schutzräumen auf einem Boot, wenn die Wellen mal lauter sind.

 









UV-resistente Spezialgarne für Segel und Bootsverdecke


PTFE 30 Garne von Gütermann

100 % expandiertes Teflon (Polytetrafluorethylen) weist durch die einzigartigen Eigenschaften von Polytetrafluorethylen die höchste UV-Beständigkeit und die beste Qualität von allen Nähfäden auf.

  • Höchste UV-Beständigkeit, unerreicht haltbar, Güte 1
  • Chemikalien- und temperaturbeständig, kurzfristig bis zu 300 °C erhitzbar
  • Lässt sich kaum mit dem Heißschneider trennen
  • Seewasserbeständig
  • Reiß- und scheuerfest

Reißfestigkeit ca. zwischen 3.000 cN und 4.000 cN



UV-stabilisierte) Spezialgarne für Segel und Bootsverdecke
aus Polyester 


Serabond von Amann

  • Polyester Multifilament, bondiert
  • Aufdrehsicher, multidirektionales Nähen, d.h. "Zick-Zack" möglich
  • Dauerhafte hervorragende UV-Beständigkeit durch spezielle Farbstoffe, Güte 3
  • Seewasserbeständig


  • Recht hohe Zugfestigkeit

Hohenstein Institut: hervorragend (Bewitterungstest nach ISO 4892-1 und ISO 4892-2)



Xtreme-tech Dyneema von Amann

Dyneema® by DSM, HPPE (High Performance 

  • Polyethylene) Multifilament, bondiert
  • maximale Festigkeit
  • minimales Gewicht (nicht relevant)
  • sehr beständig gegen UV-Einstrahlung, Chemikalien und Wasser, Güte 1-2
  • äußerst abriebfest
  • maximale Festigkeit bei Nähanwendungen mit Dyneema® Geweben



Sunstop 30 von Amann

  • Polyester Multifilament, bondiert
  • aufdrehsicher
  •  "Advanced UV Protection", Güte 2
  • erhältlich mit non wick Ausrüstung (vermindert Kriechfeuchtigkeit)
  • vorgedehnt oder nicht vorgedehnt
    (SST oder STX non Stretched)
  • seewasserbeständig
  • hohe Zugfestigkeit
  • reiß- und scheuerstabil

Reißfestigkeit ca. 6.000 cN



Solbond 30 von Gütermann

  • Polyester Multifilament, bondiert
  • aufdrehsicher
  • sehr UV-stabil, Güte 3
  • besonders farbecht
  • gute Vernähbarkeit
  • seewasserbeständig
  • reiß- und scheuerfest
  • sehr hohe Zugfestigkeit

Reißfestigkeit ca. 6.500 cN



Handgarne (gewachstes Mammutgarn)


Baumwoll-umsponnene Quellgarne


Rasant
Umspinnzwirn

Mittelmäßige Reißfestigkeit

Klassiker mit Baumwollanteil, quillt bei Feuchtigkeit auf und dichtet ab

Multifilamentkern mit Faserumspinnung


s dem eine Sprayhood besteht, sind im wesentlichen das Tuch, das Fensterglas, die verwendeten Garne und die Befestigungssysteme.

Ein Segelmacher wird sich im Laufe seiner Tätigkeit auf bestimmte Materialien festlegen - sie oder er wird gewisse Schwerpunkte gesetzt haben und von den